Geld & Wirtschaft

Krank im Job erscheinen: Warum Prasentismus so teuer wird

Prasentismus bleibt in vielen Betrieben unsichtbar, obwohl er Produktivitat und Gesundheit langfristig belastet. Die Ursachen liegen in Kultur, Fuhrung und wirtschaftlichem Druck.

Leerer Büroarbeitsplatz mit Computer

Wer krank zur Arbeit kommt, glaubt oft, verantwortungsvoll zu handeln. Forscher sehen das anders. Foto: Unsplash

Wer krank arbeitet, liefert haufig weniger Leistung und steckt im Zweifel Kolleginnen und Kollegen an. Kurzfristige Verfugbarkeit kann dadurch zu langeren Ausfallen fuhren.

Untersuchungen zeigen, dass die volkswirtschaftlichen Kosten von Prasentismus in einigen Branchen uber den Kosten klassischer Fehlzeiten liegen.

Wirksam sind klare Signale aus der Fuhrung: Erholung wird legitimiert, Vertretung strukturiert und Gesundheit nicht als individuelles Privatproblem behandelt.

Welche Massnahmen helfen in Unternehmen?

Das Schuldgefühl, das Lisa und Millionen andere beschreiben, ist keine Schwäche. Es ist eine kulturelle Prägung, die in deutschen Arbeitskontexten systematisch verstärkt wird. Teamgröße, Vertretungsregelungen und die Art, wie Führungskräfte mit eigenem Kranksein umgehen, sind entscheidend.

Was Unternehmen konkret ändern können – und warum das nicht nur ethisch geboten, sondern betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

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